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30.06.2015

10:06 Uhr

Sternstunden der Wirtschaft: SAP

Sturm und Drang aus Mannheim

VonMassimo Bognanni

PremiumMit Hoffnung und Phantasie schickt sich 1972 eine Handvoll IBM-Programmierer um Dietmar Hopp an, die Computerwelt zu revolutionieren. In einem Nylonfaserwerk gründen sie den jüngsten deutschen Weltkonzern: SAP.

Klaus Tschira, Hasso Plattner, Dietmar Hopp, Hans-Werner Hector. Pressefoto SAP

Gründer in Feierlaune (von links)

Klaus Tschira, Hasso Plattner, Dietmar Hopp, Hans-Werner Hector.

Nichts deutet darauf hin, dass dies ein besonderer Auftrag werden wird. Es ist das Jahr 1972. Dietmar Hopp, 32 Jahre, betritt im schnittigen schwarzen Anzug die Fabrik des britischen Chemiekonzerns Imperial Chemical Industries (ICI) in Östringen, einer Kleinstadt bei Heidelberg. Hopp ist „Operator“ des amerikanischen Computerriesen IBM. Sein Auftrag beim Chemiekonzern ist alles andere als ein Abenteuer.

Hopp hat die Aufgabe bekommen, die Auftrags- und Versandabwicklung und den EDV-Bereich zu überarbeiten. Er soll den IBM-Computer betreuen, den der Kunde für etliche Tausend Mark im Monat geliehen hat und dafür sorgen, dass die Programme reibungslos laufen. Schwarzbrot. Aber gut...

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