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30.08.2016

17:45 Uhr

Steuernachforderungen gegen Apple

Biss in den Apfel

VonRuth Berschens

PremiumDer US-Konzern soll in Europa 13 Milliarden Euro Steuern nachzahlen. Das ist ein dicker Brocken. Doch die Europäische Union verlangt völlig zu Recht, dass Apple in Europa endlich mehr Steuern zahlt. Ein Kommentar.

13 Milliarden Euro – das ist auch für einen reichen Konzern wie Apple viel Geld. AFP; Files; Francois Guillot

Apple-Logo

13 Milliarden Euro – das ist auch für einen reichen Konzern wie Apple viel Geld.

Das Firmenlogo von Apple lässt sich seit Dienstag neu erklären: Die EU hat ein schönes Stück vom Apfel abgebissen: Der kalifornische Konzern soll in Europa 13 Milliarden Euro Steuern nachzahlen. Das ist ein dicker Brocken – sogar für das wertvollste Unternehmen der Welt, das über Finanzreserven von mindestens 100 Milliarden Dollar verfügt. Es wundert also nicht, dass Apple postwendend eine Klage vor dem Europäischen Gerichtshof gegen die Entscheidung von EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager angekündigt hat.

Juristisch gesehen kann sich die Dänin ihrer Sache ziemlich sicher sein. Laut EU-Wettbewerbsrecht ist es klipp und klar untersagt, dass Mitgliedstaaten einzelne Unternehmen finanziell begünstigen...

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