Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

03.05.2016

16:23 Uhr

Umbau von Pro Sieben Sat 1

Weniger Fernsehen, mehr Unterhaltung

VonJoachim Hofer

PremiumVor Jahren hat Pro-Sieben-Sat-1-Chef Ebeling alle Sender im Ausland geschlossen – und lag damit goldrichtig. So konnte der Medienkonzern in die Zukunft investieren. Ein Vorbild für den Rest der Branche. Eine Analyse.

Der erste Medienkonzern im Leitindex. dpa

Schild vor dem Vorstandsgebäude von Pro Sieben Sat 1 Media

Der erste Medienkonzern im Leitindex.

MünchenVom Nordkap bis in die Ägäis: Zu Beginn des Jahrzehnts war die Münchener Pro-Sieben-Sat-1-Gruppe noch in halb Europa mit eigenen Fernsehsendern vertreten. Alles Geschichte. Vorstandschef Thomas Ebeling hat schon vor einigen Jahren sämtliche Kanäle jenseits des deutschsprachigen Raums gekappt. Im klassischen TV-Geschäft konzentriert sich der Sender seither auf Deutschland, die Schweiz und Österreich.

Das Aus im Ausland war eine jener Entscheidungen, mit denen Ebeling rückblickend goldrichtig lag. Statt dem Elend schrumpfender Reichweiten länger zuzusehen und nicht vorhandenen Synergien nachzujagen, entschied er sich für einen klaren Schnitt. Mit weitrechenden Folgen: Pro Sieben Sat 1 hatte die nötigen Mittel, um in...

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×