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21.04.2016

20:00 Uhr

Verfahren gegen Fast-Monopolisten

Warum schießt die EU gegen Google?

VonChristof Kerkmann

PremiumKein Zweifel: Google hat mit Android in Europa eine marktbeherrschende Position. Die Vorwürfe der EU gegen den Quasi-Monopolisten sind jedoch fragwürdig – und vor allem nicht im Sinne der Verbraucher. Eine Analyse.

Wer als Politiker gegen den US-Konzern stänkert, kann sich des Applauses gewiss sein. Reuters

Google-Logo

Wer als Politiker gegen den US-Konzern stänkert, kann sich des Applauses gewiss sein.

DüsseldorfKeiner zweifelt es mehr an: Google hat im mobilen Internet eine marktbeherrschende Position. Auf acht von zehn neuen Smartphones läuft deren Betriebssystem Android, in Europa in den allermeisten Fällen auch mit zahlreichen Apps des Internetkonzerns. Auch bei Tabletrechnern ist Android die Nummer eins. Dass sich daran schnell etwas ändert, ist nicht abzusehen. Insofern ist es nur legitim, dass die EU-Kommission untersucht, ob das Unternehmen diese Macht missbraucht.

Doch die Ausführungen der europäischen Wettbewerbshüter werfen Fragen auf. Wer sich die Vorwürfe genau anschaut, bekommt den Eindruck, Brüssel sucht krampfhaft nach Munition, um Google unter Beschuss zu nehmen. Das mag Taktik...

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