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20.02.2017

14:22 Uhr

Verhafteter Samsung-Erbe

Die brüchige Korea AG

VonMartin Kölling

PremiumNach der Verhaftung von Samsung-Erbe Lee Jae-yong blieb es an der Börse ruhig. Die Anleger vertrauen darauf, dass Politik und Justiz den Konzern nicht fallen lassen. Wenn sie sich da mal nicht täuschen. Eine Analyse.

Die Einnahmen der Samsung-Gruppe entsprechen fast einem Fünftel des koreanischen Bruttoinlandsprodukts. Reuters, Sascha Rheker

Verhafteter Samsung-Erbe Lee Jae-yong

Die Einnahmen der Samsung-Gruppe entsprechen fast einem Fünftel des koreanischen Bruttoinlandsprodukts.

TokioAm Aktienmarkt klaffen kurzfristige Aussichten und langfristige Risiken manchmal weit auseinander. In extremer Weise trifft dies auf den südkoreanischen Elektronikriesen Samsung Electronics zu. Da wurde Lee Jae-yong, der faktische Chef von Samsung Electronics, am Freitag verhaftet. Bestechung, Falschaussage – die Liste der Vorwürfe ist lang. Doch Samsungs Aktienkurs sank nur um 0,4 Prozent und liegt nur knapp unter dem Allzeithoch vom Januar.

Die Gelassenheit der Aktionäre beruht auf dem Glauben, dass Samsung vorerst auch ohne Lee weiter auf Wachstumskurs bleibt. Die Gerichte und die Politik, so die Annahme, würden bei dem mächtigen Mann schon Gnade walten lassen. So wurde...

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