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10.04.2017

12:26 Uhr

Warum Onlinewerbung neue Regeln braucht

Verrohung statt Verführung

VonCatrin Bialek

PremiumWenn Algorithmen Werbeplätze zuweisen, landet der staatliche Sender BBC schon mal neben antisemitischen Reden. Doch die Werbetreibenden brauchen Markensicherheit im Netz – und die digitale Werbewelt deshalb neue Regeln. Eine Analyse.

Erst der Boykott der Werbekunden brachte Youtube dazu, neue Richtlinien einzuführen, die extremistische Inhalte eindämmen und verhindern sollen. Reuters, Sascha Rheker

Youtube-Logo

Erst der Boykott der Werbekunden brachte Youtube dazu, neue Richtlinien einzuführen, die extremistische Inhalte eindämmen und verhindern sollen.

Boykott ist anscheinend die einzige Sprache, die in der Welt der Onlinewerbung Gehör findet. Werbetreibende Unternehmen weigern sich, teures Geld für Werbeplätze auszugeben, die von Gewaltinhalten flankiert werden: Werbung des britischen TV-Senders BBC steht neben antisemitischen Reden, Anzeigen für die britische Navy neben homophoben Tiraden. Vor allem die Google-Tochter Youtube schafft es derzeit nicht, für ein markensicheres Umfeld zu sorgen. Zahlreiche britische und US-Firmen drohten deshalb, ihre Werbebuchungen bei der Online-Videoplattform zu stornieren.

Mit dem Boykott rückt ein schon länger virulentes Problem ganz oben auf die Agenda der werbetreibenden Industrie: die Markensicherheit in Online-Werbekanälen. Im klassischen Fernsehen können Unternehmen...

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