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30.09.2015

11:11 Uhr

Jürgen Gerdes

Die umstrittenen Methoden des Post-Vorstands

VonMassimo Bognanni, Sönke Iwersen

PremiumAuch acht Jahre nach der Liberalisierung des Briefmarktes dominiert die Deutsche Post das Geschäft fast wie zu Monopolzeiten. Der Mann hinter diesem wundersamen Erfolg ist Brief-Vorstand Jürgen Gerdes. Doch nun interessiert sich das Kartellamt für seine Geschäftsmethoden. Es ist nicht das erste Mal.

Verkaufsanreize gesetzt. dpa

Jürgen Gerdes

Verkaufsanreize gesetzt.

DüsseldorfNichts ist schöner als ein Monopol, jedenfalls für den Monopolisten. Und so hatte Jürgen Gerdes ein Problem, als er im Jahr 2007 Konzernvorstand Brief der Deutschen Post wurde. Die erste Katastrophe drohte. Die Bundesregierung schaffte gerade die Alleinstellung der Post bei Briefen ab. Überall in Deutschland entstanden Konkurrenten, meist Kleinstfirmen. Doch dann kam ein Name ins Spiel, der in Gerdes’ Reich erst ein Zittern auslöste, und dann ein Beben: Bertelsmann.

Ausgerechnet Bertelsmann, einer der besten und größten Kunden des Bonner Konzerns, an dem die Bundesregierung größter Aktionär war. Seit Jahrzehnten kooperierten das Gütersloher Medienhaus und die Post...

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