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12.09.2016

08:43 Uhr

Karl-Theodor zu Guttenberg

Vom gefallenen Politstar zum Start-up-Übersetzer

VonMiriam Schröder, Alexander Demling

PremiumKarl-Theodor zu Guttenberg hat sich als Start-up-Berater neu erfunden. Der Ex-Minister sieht sich dabei als „Übersetzer“ – und macht nun gemeinsame Sache mit einem früheren Freund von Guido Westerwelle.

Der frühere Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg will nicht der „Klugscheißer aus Amerika“ sein. dpa

Neue Rolle als Start-up-Berater

Der frühere Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg will nicht der „Klugscheißer aus Amerika“ sein.

BerlinKopieren. Ha! Diese Steilvorlage lässt sich Karl-Theodor zu Guttenberg nicht nehmen. Betont unrasiert sitzt der einstige Minister in Jeans und Lederschuhen im kahlen Büro einer Berliner Start-up-Investmentfirma. Das Gespräch dreht sich um das Vorurteil, deutsche Start-ups würden immer nur amerikanische Technologiefirmen kopieren. Blitzschnell hakt Guttenberg ein: „Ich habe das ja auch zu neuer Blüte getragen.“

Ganz weg ist sie nie, seine Vergangenheit. Die des glamourösen, eloquenten Politshootingstars, der erst die Republik begeisterte und dann wegen einer zusammenplagiierten Doktorarbeit zu ihrem Gespött wurde. Dabei führen den Ex-CSU-Politiker Guttenberg heute gar nicht neu entflammte politische Ambitionen in die Hauptstadt, sondern seine...

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