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11.08.2015

12:08 Uhr

Kommentar zu Imtech

Die Party der Berater ist nur unterbrochen

VonSönke Iwersen

PremiumDie deutsche Tochter ist insolvent, nun hat der Imtech-Gesamtkonzern einen Antrag auf Zahlungsaufschub gestellt. Die Aktionäre schäumen vor Wut, denn viele Millionen gingen an Unternehmensberater. Ein Kommentar.

Tagessätze von 3000 Euro und mehr lösten bei Imtech. dpa

Tagessätze von 3000 Euro und mehr lösten bei Imtech.

Imtech ist der wahrscheinlich am intensivsten beratene Konzern Europas. In diesem einen Satz stecken zugleich die ganze Ohnmacht der Geschäftsführung und die ganze Kaltschnäuzigkeit einer ganzen Zunft. Berater aller Art haben bei Imtech das Unmögliche geschafft: einem nackten Mann in die Taschen zu greifen.

Die Party der Unternehmensberater, Sanierungsberater, Rechtsberater und Kommunikationsberater ist erst seit ein paar Tagen gestört. Am Donnerstag stellte Imtech Deutschland einen Insolvenzvertrag, an diesem Dienstag ging die Geschäftsführung des niederländischen Mutterkonzerns zu einem Gericht in Rotterdam und beantragte „Zahlungsaufschub“. Der nächste Schritt ist vermutlich die Zerschlagung.

Sönke Iwersen ist Leiter Investigative Recherche beim Handelsblatt Pablo Castagnola

Der Autor

Sönke Iwersen ist Leiter Investigative Recherche beim Handelsblatt

Der Blick zurück muss das Blut der Aktionäre zum Brodeln...

Kommentare (1)

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Herr Niklas Hassenpflug

11.08.2015, 19:01 Uhr

Die objektivität des Verfassers ist äußerst fraglich, sowohl in diesem, als auch in den weiteren zum Thema Imtech verfassten Artikeln. Der objektive Schreibstil des Handelsblattes weicht in diesen Themen fast schon popolustischen Schilderungen.

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