Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

19.04.2016

12:47 Uhr

Konzernführung wechselt schneller

Und plötzlich ist der Chef weg

VonUlf Sommer

PremiumSpektakuläre Abberufungen von Chefs waren in Deutschland lange Zeit ein Tabu. Das hat sich seit dem Jahr 2015 geändert. Beim Wechsel in Deutschlands Topetagen geht es zunehmend hektischer zu als früher.

Von links: Deutsche-Bank-Chef John Cryan, Ex-Osram-Chef Wolfgang Dehen, Ex-Bilfinger-Chef Per Utnegaard und VW-Chef Matthias Müller. Getty images (2), dpa, Porsche [M]

Die einen kamen, die anderen gingen

Von links: Deutsche-Bank-Chef John Cryan, Ex-Osram-Chef Wolfgang Dehen, Ex-Bilfinger-Chef Per Utnegaard und VW-Chef Matthias Müller.

Zwei große Konzerne mit großen Problemen: Deutsche Bank und Volkswagen. Und beide eint noch etwas: Sie haben mit John Cryan und Matthias Müller seit vergangenem Jahr neue Chefs – ungeplant und plötzlich, weil ihre Vorgänger nach Ansicht der Aktionäre und Aufsichtsräte nicht mehr gut genug für den Job waren.

Beim Wechsel in Deutschlands Topetagen geht es zunehmend hektischer zu. Viele Jahre galt die Devise: Nur in wirtschaftlich schlechten Zeiten wie zuletzt 2009 wechselt das Führungspersonal häufiger. Doch diese Schönwetterregel hat ausgedient. Trotz prosperierender Wirtschaft nahmen im vergangenen Jahr 16,7 Prozent der Vorstandschefs der 300 größten börsennotierten Unternehmen im deutschsprachigen...

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×