Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

30.04.2015

11:10 Uhr

Konzernlenker

Die Kunst, ein Patriarch zu sein

VonThomas Tuma

PremiumDer Fall Ferdinand Piëch zeigt, wie schwer sich Unternehmen mit dominanten Führungspersönlichkeiten tun. Der Grat ist bisweilen schmal zwischen Genie und Größenwahn. Eine Bestandsaufnahme.

Er war – obwohl nur angestellt – lange eine lebende Ikone für Thyssen-Krupp. dpa

Berthold Beitz (sitzend) umringt von seinen Getreuen

Er war – obwohl nur angestellt – lange eine lebende Ikone für Thyssen-Krupp.

DüsseldorfFerdinand Karl Piëch scheint noch einen dritten Vornamen zu haben. Seit das 78-jährige VW-Urgestein in den vergangenen Wochen um die künftige Vorherrschaft im größten Industriekonzern der Republik einen Machtkampf angezettelt hat, wie man ihn lange nicht gesehen hatte ... seither weiß man, dass Piëch offenbar auch „Der Patriarch“ heißt. Wahlweise „VW-Patriarch“ . Oder „Firmen-Patriarch“.

Patriarch – das klingt ja durchaus noch ein wenig nach den altgriechischen Wurzeln des Begriffes. „Erster unter Vätern“. Synonym für die Stammesältesten der Israeliten. Vor und nach der Sintflut. Biblisch quasi. Außerdem sehr alt und damit sehr weise, was auf Piëch natürlich alles ebenfalls zutrifft.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×