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07.02.2017

17:28 Uhr

Matthias Brückmann

EWE-Chef stolpert über Spende an Klitschko-Stiftung

VonKlaus Stratmann

PremiumDas Präsidium des EWE-Aufsichtrats empfiehlt, sich von Chef Matthias Brückmann zu trennen. Der Manager hatte eigenmächtig Hunderttausende Euro aus der Konzernkasse an eine Stiftung der Klitschkobrüder überwiesen.

Eine eigenmächtige Spende kostete ihn seinen Posten. dpa

EWE-Vorstandschef Matthias Brückmann

Eine eigenmächtige Spende kostete ihn seinen Posten.

BerlinMatthias Brückmann mag den robusten Auftritt, etwa wenn er der Bundesregierung und der Bundesnetzagentur vorwirft, sie würden die Deutsche Telekom beim Ausbau des Breitbandnetzes bevorzugen. Dann droht er mit Klagen und redet sich in Rage. Manche Leute mögen das, andere finden es überzogen. Jedenfalls gehört Brückmann zu den bekannten Gesichtern der Branche, obwohl er erst seit 2015 an der EWE-Spitze steht. Der Oldenburger Regionalversorger ist in seiner Heimatregion Platzhirsch bei Strom und Gas und zudem als Internet- und Telefonanbieter aktiv.

Doch jetzt ist Brückmanns Karriere bei EWE wohl beendet. Das Präsidium des EWE-Aufsichtsrats empfahl dem Kontrollgremium, die Bestellung Brückmanns...

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