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27.02.2017

13:35 Uhr

Mischkonzerne

Wie sinnvoll ist das Holding-Konzept?

VonDieter Fockenbrock

PremiumWährend Bayer die Idee einer Holding zu den Akten gelegt hat, liebäugeln andere Unternehmen mit diesem Konzept. Doch ob Konzerne wie Siemens damit erfolgreicher sind, ist keineswegs ausgemacht. Eine Analyse.

Konzernchef Kaeser ist geschickt genug, Befürchtungen vor einer klassischen Finanzholding von vornherein den Boden zu entziehen. dpa

Siemens-Werk Tübingen

Konzernchef Kaeser ist geschickt genug, Befürchtungen vor einer klassischen Finanzholding von vornherein den Boden zu entziehen.

Siemens-Chef Joe Kaeser hat eine Vision. Der Tanker Siemens soll in einen Flottenverband zerlegt werden, der schneller auf Erfolgskurs getrimmt werden kann als ein schwerfälliger Ozeanriese. Zur gleichen Zeit ist Heinrich Hiesinger seinem Ziel schon einen Schritt näher, das Problemgeschäft Stahl zu lösen. Dafür plant er nach dem Verkauf der verlustreichen amerikanischen Stahlwerke nun die Ausgliederung der Stahltochter in ein Gemeinschaftsunternehmen mit dem indischen Konkurrenten Tata.

Die Spitzenmanager haben nicht nur gemeinsame Wurzeln. Hiesinger gilt auch nach sechs Jahren Thyssen-Krupp noch als Siemens-Gewächs. Hiesinger wie Kaeser verfolgen vergleichbare Strategien: teile und herrsche. Beide setzen darauf, dass mehr Eigenständigkeit den...

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