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21.09.2016

13:00 Uhr

Anlageverhalten von Mittelständlern

Wenn Passivität teuer wird

VonMichael Brächer

PremiumMittelständler investieren ihr Kapital sehr risikoscheu. Eine Studie zeigt, wie realitätsfern die Renditeerwartungen sind. Zudem droht in jeder zweiten Firma eine Bombe zu platzen: die Pensionen.

Wichtiger als satte Erträge sind den meisten Firmen bei der Anlage niedrige Kosten und hohe Sicherheit. dpa

Montage bei einem Mittelständler in Magdeburg

Wichtiger als satte Erträge sind den meisten Firmen bei der Anlage niedrige Kosten und hohe Sicherheit.

FrankfurtDas Verhalten mittelständischer Firmenchefs hat etwas von Realitätsverweigerung: Die Kassen sind prall gefüllt, doch vor Investitionen schrecken sie zurück. Und obwohl Banken mittlerweile Strafzinsen für Einlagen verlangen, sehen sich viele Unternehmer nicht nach Alternativen um. Der Titel der Untersuchung durch die Fachhochschule des Mittelstands (FHM) trifft insofern den Kern der Sache: Studienleiter Volker Wittberg spricht von „Agieren versus Resignieren“.

Rund 160 Unternehmen nahmen an der Umfrage teil, zudem führten die Forscher Interviews, um den Investitionsgewohnheiten der Firmenchefs auf die Spur zu kommen. Im Schnitt liegen bei den befragten Firmen rund 4,7 Millionen Euro auf der hohen Kante. Am Geld...

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