Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

19.08.2015

20:34 Uhr

Bis zu 50.000 Euro Strafe

Ohne Frauenquote kann es teuer werden

VonDieter Fockenbrock

PremiumDie Frauenquote als Papiertiger, bei dessen Nichtbeachtung im schlimmsten Fall ein vakanter Posten droht? Von wegen. Ein genauerer Blick zeigt: Bei Nichtbeachtung können auf Mittelständler empfindliche Strafen zukommen.

Die „weiche“ Frauenquote für mittelgroße Unternehmen ist nicht so weich wie bisher angenommen. dpa

Frauenquote

Die „weiche“ Frauenquote für mittelgroße Unternehmen ist nicht so weich wie bisher angenommen.

BerlinDie Zielquote für Frauen im Management mittelgroßer Unternehmen gilt bislang als harmlos. Kritiker wie Befürworter haben aber übersehen, dass bei Nichtbeachtung des neuen Gesetzes Ordnungsstrafen bis zu 50.000 Euro drohen. Vorstände könnten sogar mit Haftstrafen belangt werden.

Das „Gesetz für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen“, kurz Quotengesetz genannt, schien nur einen Druckpunkt zu haben: den leeren Stuhl. Wenn Aufsichtsräte keinen Frauenanteil von 30 Prozent bei Neubestellungen ab 2016 schaffen, soll deren Sitz einfach unbesetzt bleiben.

Den zweiten Teil des Gesetzes scheint kaum jemand gelesen zu haben. Darin heißt es, dass jenseits der von der harten...

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×