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19.03.2016

17:40 Uhr

Die neuen Gründer – Biontech

Krebsimpfung nach Maß

VonKatrin Terpitz, Siegfried Hofmann

PremiumDas Mainzer Unternehmen Biontech will die Krebstherapie revolutionieren – mit einer personalisierten Impfung. Doch die Forschung verschlingt etliche Millionen. Erweist sich die Idee als Goldgrube oder als Millionengrab?

„Unsere Impfstoffe sollen die Chemotherapie irgendwann überflüssig machen.“ (Foto: Bernd Roselieb für Handelsblatt)

Biontech-Gründer Ugur Sahin

„Unsere Impfstoffe sollen die Chemotherapie irgendwann überflüssig machen.“

(Foto: Bernd Roselieb für Handelsblatt)

MainzDie Adresse hat Symbolcharakter. „An der Goldgrube 12“ unweit der Mainzer Unikliniken residiert das Start-up Biontech. Der weiß-grüne Bau ist gerade zwei Jahre alt, aber bereits zu klein für die 400 Mitarbeiter. Gründer Ugur Sahin deutet auf den Baukran vor seinem Bürofenster. Dieses Jahr sollen noch 100 Leute dazukommen. Bis vor zwei Jahren hatte die Biotech-Firma nicht einmal eine Webseite: „Da stand nur ‚Under Construction‘“, erzählt der umtriebige Medizinprofessor, der eigentlich nie Unternehmer werden wollte.

Noch ist Biontech keine Goldgrube – im Gegenteil. Das Biotech-Start-up verschlingt Millionen. Noch hat es kein Medikament auf den Markt gebracht. Trotzdem stehen seit...

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