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18.08.2016

14:09 Uhr

Familie Wollschläger

Das Ende einer Bochumer Traditionsfirma

VonMartin Wocher

PremiumEin Jahr nachdem Carsten Wollschläger die Führung des Großhandelsunternehmens von seinem Vater übernommen hat, muss er Insolvenz anmelden. Es gibt zahlreiche Interessenten – doch für die Familie ist Schluss.

Familie Wollschläger, Frank Wollschläger, Brigitte Wollschläger, Carsten Wollschläger (v.l.) PR

Frank Wollschläger mit Frau Brigitte und Sohn Carsten (v.l.)

„Die Familie ist raus.“

DüsseldorfEs gibt glücklichere Generationswechsel: Vor gut einem Jahr übernahm Carsten Wollschläger nach einigem Zögern die Geschäftsführung des gleichnamigen Bochumer Großhandelsunternehmens von seinem Vater – der Sohn war sich lange nicht sicher, ob er überhaupt in die Firma einsteigen sollte. Vater Frank hatte diese richtig groß gemacht: Wollschläger ist für Kunden von Airbus bis hin zum Handwerksbetrieb eine feste Größe, wenn es um die Lieferung von Werkzeugen oder Werkstatteinrichtungen geht. Mit über 55.000 Katalogartikeln – darunter 20.000 Eigenmarken – verfügt Wollschläger wohl über das umfangreichste Produktspektrum der Branche.

Rund 140 Millionen Euro Umsatz machte der Mittelständler aus dem Ruhrgebiet zuletzt...

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