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09.05.2016

13:58 Uhr

Gründermythen

Was Konzerne von Start-ups lernen können

VonMarkus Baumanns

PremiumEine Runde Kicker in der Mittagspause, Meetings mit Spielzeugpistolen – und über Nacht schnell einen Algorithmus programmieren: Unser Bild von Start-ups ist Unsinn. Die Wirklichkeit ist eine andere. Ein Gastbeitrag.

Die jungen Gründer werden zur Projektionsfläche der unerfüllten Sehnsucht der „old economy“. dpa

Kickertisch bei einem Münchener Start-up

Die jungen Gründer werden zur Projektionsfläche der unerfüllten Sehnsucht der „old economy“.

BerlinSie baden im Bällebad und kreieren ständig neue Ideen. Über Nacht übersetzen sie diese in Algorithmen und erzeugen gewaltige Skalierungseffekte bei null Grenzkosten. Sie demonstrieren die neue Leichtigkeit des Seins, stehen mit offenen Bierflaschen an der Spree, sind frei von Hierarchien und werden in null Komma nichts zu Milliardären.

Das ist das Bild, das die durch Abstimmungsorgien, Schnittstellenflut, Silodenken und Unbeweglichkeit in gestandenen Unternehmen zermürbten CEOs von Gründern der schönen neuen digitalen Welt haben. Start-ups werden zur Projektionsfläche der unerfüllten Sehnsucht der „old economy“ – Steve Jobs und Elon Musk zu Idolen einer neuen Zeit. Heerscharen von Vorständen pilgern...

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