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27.03.2017

13:19 Uhr

Handschuh-Fabrikantin Annette Roeckl

Die Insolvenz als Chance

VonJoachim Hofer

PremiumDer traditionsreiche Münchener Handschuh-Fabrikant Roeckl muss nach der Insolvenz Läden schließen und Jobs streichen. Chefin Annette Roeckl will aber bleiben – und sich weniger abhängig vom launischen Wetter machen.

BERLIN, GERMANY - JULY 05: Annette Roeckl attends the Deutscher Gruenderpreis on July 5, 2016 in Berlin, Germany. (Photo by Franziska Krug/Getty Images)

Annette Roeckl

Die 49-Jährige ist eher widerwillig in die Familienfirma eingestiegen.

Quelle: German Select/Getty Images

MünchenAuch der eisig kalte Januar half am Ende nicht mehr. Die Münchener Handschuh-Fabrikantin Annette Roeckl musste vergangene Woche Insolvenz in Eigenverwaltung beantragen. Die 49-Jährige führe ihre Firma aber weiter, hieß es, der Geschäftsbetrieb sei gesichert. Allerdings werde ihr mit dem Unternehmensberater Thomas Planer ein Sanierungsexperte zur Seite gestellt. Das Duo dürfte in den nächsten Wochen viel zu tun haben. Für das traditionsreiche Unternehmen stehen harte Schritte an: Sieben Läden mit 45 Mitarbeitern will Roeckl schließen, fast jeder vierte Job in Deutschland fällt damit weg.

Ziel sei es, sich auf die wichtigsten Städte zu konzentrieren. Vor allem aber möchte sich...

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