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30.05.2016

10:08 Uhr

Kartellamtchef Andreas Mundt

„Mit normaler Verbandsarbeit hat das nichts zu tun“

VonVolker Votsmeier , Katrin Terpitz

PremiumDas Bundeskartellamt hat 2015 insgesamt 208 Millionen Euro an Geldstrafen verhängt. Im Interview spricht Präsident Andreas Mundt über Absprachen, Abschreckung und Kronzeugen.

Der Präsident des Bundeskartellamts: „Das Kartellamt hat es keineswegs besonders auf den Mittelstand abgesehen.“ dpa

Andreas Mundt

Der Präsident des Bundeskartellamts: „Das Kartellamt hat es keineswegs besonders auf den Mittelstand abgesehen.“

DüsseldorfAllein 2015 hat das Bundeskartellamt unter seinem Präsidenten Andreas Mundt gegen 45 Unternehmen und 24 Privatpersonen, darunter viele Mittelständler, Geldstrafen verhängt: insgesamt rund 208 Millionen Euro.

Herr Mundt, viele Mittelständler klagen, sie müssten quasi die Straßenseite wechseln, wenn sie auf einen Wettbewerber treffen – um nur nicht in den Verdacht von Absprachen zu geraten. Dürfen Unternehmen einer Branche überhaupt noch miteinander sprechen?
Natürlich dürfen und sollen sie das. Jeder gute Kaufmann kennt die Grenze zwischen dem sinnvollen Austausch und verbotenen Absprachen. Das Kartellamt hat es keineswegs besonders auf den Mittelstand abgesehen. Das ist eine Verzerrung der Wirklichkeit. Richtig ist:...

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