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05.08.2016

16:17 Uhr

Marc O‘Polo-Chef Werner Böck

Streitbar und geradlinig

VonGeorg Weishaupt

PremiumDer Umsatz des Modelabels Marc O‘Polo stagniert erstmals seit Jahren. Mehrheitsgesellschafter Werner Böck ist gezwungen zu handeln – und entlässt seinen operativen Vorstand. Es geht um sein Lebenswerk.

„Ich war bei der Finanzierung relativ konservativ.“ Hans-Bernhard Huber/laif

Werner Böck, Macher und Aufsichtsratschef von Marc O'Polo

„Ich war bei der Finanzierung relativ konservativ.“

DüsseldorfViele halten Marc O’Polo für ein italienisches oder ein skandinavisches Unternehmen. Doch damit liegen sie falsch. Das bekannte Modelabel gehört dem Urbayer Werner Böck. Und der 73-Jährige hat seine Firmenzentrale nicht etwa im schicken München, sondern tief in der Provinz in Stephanskirchen. Das Örtchen liegt in der Nähe von Rosenheim, also etwa 70 Kilometer östlich der bayrischen Modemetropole.

Böck hat mit seiner geradlinigen Art und seinem sicheren Gespür fürs Geschäft aus einer kleinen Firma für puristische Kleidung einen großen Mittelständler gemacht. Der Umsatz stieg auf zuletzt 464 Millionen Euro. Doch jetzt gerät die Erfolgsgeschichte ins Stocken. Im Geschäftsjahr, das...

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