Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

09.04.2017

11:47 Uhr

Mittelstand in Mexiko

Einmal Tijuana und nicht zurück

VonAxel Höpner

PremiumDer Steckverbindungshersteller Odu ist eines von 1.900 deutschen Unternehmen, die in Mexiko vertreten sind. Der Mittelständler hat vor Ort ein neues Werk eröffnet – und hofft weiterhin auf gute Geschäfte, trotz Trump.

Der Großteil der Belegschaft arbeitet in Deutschland.

Eine Odu-Mitarbeiterin kontrolliert Steckverbindungen

Der Großteil der Belegschaft arbeitet in Deutschland.

MünchenManchmal durchkreuzt Weltpolitik langfristige Unternehmensplanung. Ein Werk in Mexiko schien für den bayerischen Mittelständler das richtige Sprungbrett für die weitere Eroberung des wichtigen nordamerikanischen Marktes. Ab dem 2. Dezember lieferte der Spezialist für elektronische Steckverbindungen aus der neuen Fertigungsstätte in der Nähe von Tijuana. Kurz darauf trat Donald Trump sein Amt als US-Präsident an. Und der sieht es nicht gern, wenn Firmen aus dem Billiglohnland Mexiko heraus in die USA hinein exportieren.

Den Mittelständler Odu wird diese Unsicherheit, so viel lässt die Firmenhistorie vermuten, auf dem stabilen Wachstumskurs nicht aus der Bahn werfen. „Wir beobachten die Situation ziemlich scharf“,...

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×