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18.10.2016

12:07 Uhr

Passauer Unternehmerin Veronika Hackl

Integration als Geschäftsmodell

VonCorinna Nohn

PremiumIn Passau gründet eine 29-Jährige die Firma „Franz der Bettenbauer“. Sie setzt auf schöne Betten, gefertigt von regionalen Schreinern – die Flüchtlinge ausbilden. Der erste Mitarbeiter kommt aus Eritrea.

Ein anderer Blick auf die Dinge. Franz der Bettenbauer UG

Veronika Hackl

Ein anderer Blick auf die Dinge.

Dieses Gejammer, wie schwierig es ist, Flüchtlinge am Arbeitsmarkt zu integrieren – Veronika Hackl verdreht die Augen. Für ihr eigenes Unternehmen „Franz der Bettenbauer“ gilt: „Wir werden nicht trotz der Flüchtlinge erfolgreich sein, sondern wegen der Flüchtlinge!“

Zumindest gäbe es Hackls bayerische Bettenmarke ohne Flüchtlinge nicht. Die Geschäftsidee der 29-Jährigen und ihrer Mitgründer: schöne Betten, gefertigt von regionalen Schreinern – die Flüchtlinge ausbilden. Echtes Handwerk, verquickt mit tatkräftiger Eingliederungshilfe und einer ordentlichen Portion Regionalpatriotismus, die auch an der Homepage ablesbar ist („s’Bett is da Himme auf da Wäid“, Hochdeutsch: „Das Bett ist der Himmel auf Erden“).

Vorstandschefin Hackl hat die...

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