Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

09.10.2017

18:28 Uhr

Rabenhorst-Chef Klaus-Jürgen Philipp

Herr eines Saftladens

VonKatrin Terpitz

PremiumMit Rotbäckchen-Saft wuchsen Generationen von Kindern auf. Das altbackene Reformhaus-Image haftet Hersteller Rabenhorst bis heute an. Künftig will Chef Klaus-Jürgen Philipp in Asien wachsen – und setzt auf Smoothies.

Die ganze Karriere in Familienunternehmen gearbeitet. Pressefoto

Klaus-Jürgen Philipp

Die ganze Karriere in Familienunternehmen gearbeitet.

Unkel am RheinEs ist Apfelernte. Täglich fahren Laster voll mit Äpfeln in Unkel, dem Örtchen mit der Rheinpromenade, vor. Hierhin floh einst Willy Brandt vor der verhassten Bürokratenstadt Bonn, hier hat der Safthersteller Rabenhorst in einer roten Jugendstilvilla seinen Sitz. Gleich daneben werden die Äpfel in zwei nagelneue Tiefsilos gekippt, jeder kann im Jahr 10.000 Tonnen Kernobst aufnehmen – doppelt so viel wie bisher. Danach kommt das Obst in die neue intelligente Presse. „Die sorgt für eine optimale Saftausbeute“, erklärt Rabenhorst-Chef Klaus-Jürgen Philipp.

Dennoch ist er unzufrieden: „Die Apfelernte ist so miserabel wie seit einem Vierteljahrhundert nicht mehr.“ Der...

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×