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24.01.2016

09:38 Uhr

Raumfahrtunternehmen OHB

Die Macht im All

VonMartin Tofern

PremiumDas Bremer Familienunternehmen OHB baut einen großen Teil des europäischen Navigationssystems Galileo. Dabei hat sich der Mittelständler gegen namhafte Konzerne durchgesetzt. An den Erfolg glaubte nicht mal der Chef so richtig.

Künstliche Himmelskörper für das europäische Navigationssystem. picture alliance/dpa

Galileo-Satellit

Künstliche Himmelskörper für das europäische Navigationssystem.

BremenWenn Marco Fuchs nach oben in den Bremer Nachthimmel blickt, dann schaut er auf die Produkte seines Unternehmens – auch wenn er sie in rund 23.000 Kilometer Höhe mit bloßem Auge nicht erkennen kann. Sie heißen „Adriana“ und „Liene“ und wiegen jeweils rund 715 Kilogramm. Das sind die Namen der Bremer Galileo-Satelliten Nummer sieben und acht, die am 17. Dezember vom Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana ins All geschossen wurden. Alle wurden sie vom Familienunternehmen OHB gefertigt.

Insgesamt 22 von 30 solcher Satelliten haben die europäische Raumfahrtagentur Esa und die EU-Kommission bei den Bremern bestellt. Das zivile europäische Navigationssystem Galileo soll...

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