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19.08.2016

15:07 Uhr

Schuhhersteller Sioux

Auf Kritik folgt die Kündigung

VonJakob Blume

PremiumDer deutsche olympische Sportbund hat den Vertrag mit dem Schuhhersteller Sioux fristlos gekündigt – wegen dessen Kritik am Geist der Spiele. Für Chef Lewin Berner eine „krasse Überreaktion“. Doch er hat nun ein Problem.

Bei der Eröffnungsfeier liefen die deutschen Olympioniken um Fahnenträger Timo Boll noch in Lederschuhen von Sioux ein. dpa

Deutsche Athleten in Rio

Bei der Eröffnungsfeier liefen die deutschen Olympioniken um Fahnenträger Timo Boll noch in Lederschuhen von Sioux ein.

DüsseldorfDie Antwort folgte prompt: Lewin Berner, 42, Chef der Schuhmarke Sioux, hatte es vor ein paar Tagen gewagt, öffentlich den Ausstieg seines Unternehmens aus dem Olympia-Sponsoring zu begründen. Die Vermarktungstochter des Deutschen Olympischen Sportbunds, die Deutsche Sport Marketing GmbH (DSM), reagierte darauf nun mit einer fristlosen Kündigung des Sponsoring-Vertrags, wie das Handelsblatt erfuhr.

Seit den Winterspielen von Sapporo 1972 gehört das Traditionsunternehmen aus Walheim am Neckar zu den offiziellen Ausstattern der deutschen Olympia-Mannschaften. Sioux versorgte Basketballer Dirk Nowitzki und Turner Fabian Hambüchen mit passendem Schuhwerk. Das Sponsoring sollte eigentlich erst nach Rio auslaufen. Künftig werden die deutschen Athleten ausschließlich...

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