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24.07.2017

14:01 Uhr

Studienreisen-Anbieter Studiosus

Riskante Kundenbindung

VonChristoph Schlautmann

PremiumOb Türkei, Ägypten oder Peru: Studienreisen führen oft in riskante Regionen. Der deutsche Marktführer Studiosus muss sich gegen drohende Geschäftseinbußen stemmen. Dabei greift der Anbieter zu ungewöhnlichen Mitteln.

Terror ist Gift fürs Geschäft. Corbis Documentary/Getty Images

Touristen in Ägypten

Terror ist Gift fürs Geschäft.

MünchenWer dieser Tage übermäßige Urlaubslust verspürt, sollte sich zur Abhilfe durch die Seiten des Münchener Reiseanbieters Studiosus klicken. „Tunesien: Messer‧angriff auf deutsche Touristen“ ist dort zu lesen, gleich gefolgt von Warnungen wie „Peru: Deutlicher Anstieg der Dengue-Infektionen“ oder „Ägypten: Tote und Verletzte bei Messerattacke auf Touristen im Badeort Hurghada“. Das sei, als drapiere ein Konditor Schildchen neben seinen Torten, auf denen er vor Kalorien warnt, gibt Guido Wiegand zu.

Dabei ist der blonde Hüne selbst verantwortlich für die Schocknachrichten auf der Startseite des traditionsreichen Studienreise-Anbieters. Seit 21 Jahren sorgt er in der Geschäftsleitung für den Außenauftritt des Familienunternehmens, das...

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