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24.04.2017

15:24 Uhr

Unternehmer Friedrich Kötter

Sicherheitsmann im Zwielicht

VonHans Eschbach

PremiumIn der skandalträchtigen Sicherheitsbranche galt der Essener Familienbetrieb Kötter als Vorbild. Ein Eklat am Kölner Flughafen trifft ihn deswegen nun umso härter. Es geht um gefälschte Fortbildungsnachweise.

Sechs Millionen Euro entgehen ihm durch den verlorenen Flughafen-Auftrag. Pressefoto

Friedrich Kötter

Sechs Millionen Euro entgehen ihm durch den verlorenen Flughafen-Auftrag.

Es geht um gefälschte Fortbildungsnachweise. Um Schulungen zur Erkennung von Sprengstoff, die nie stattfanden. Ein solcher Skandal wäre für jeden Unternehmer eine Blamage. Für Friedrich Kötter ist er eine Katastrophe.
Der 50-jährige Chef der Kötter-Gruppe gilt als der verantwortungsvolle Familienunternehmer in der skandalträchtigen Sicherheitsbranche.

Einer, der Tariflohn zahlt, während viele Konkurrenten mit miesen Löhnen und unzähligen Überstunden von sich reden machen. Einer, der sich schon mal aus Ausschreibungen zurückziehen soll, wenn er merkt, dass der Wettbewerb nur über den Preis laufen sollte.

Nun steht seine Firma – die zweitgrößte der Branche, gut 18.000 Mitarbeiter, Umsatz jenseits einer halben Milliarde Euro...

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