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06.11.2015

13:07 Uhr

Verdächtige Waffenexporte

Heckler & Koch unter Feuer

VonMartin-W. Buchenau, Andreas Dörnfelder

PremiumDunkle Geschäfte im Drogenkrieg? Der Waffenhersteller Heckler & Koch soll Tausende Sturmgewehre illegal nach Mexiko geliefert haben. Die Staatsanwaltschaft hat zwei ehemalige Chefs angeklagt. Das Unternehmen wies die Schuld von sich.

Mehr als fünf Jahre Ermittlungsarbeit. dpa

Zentrale von Heckler & Koch in Oberndorf am Neckar

Mehr als fünf Jahre Ermittlungsarbeit.

Stuttgart/OberndorfEs passiert selten, dass ein Stoff für einen Wirtschaftskrimi verfilmt wird, bevor es überhaupt zur Anklage gekommen ist. So geschehen Ende September in dem Streifen „Meister des Todes“ unter anderem mit Heiner Lauterbach und dem Münchener „Tatort“-Kommissar Udo Wachtveitl. Das Thema illegale Waffenexporte war dem „Ersten“ nicht nur einen Spielfilm, sondern einen ganzen Themenabend wert.

Die Staatsanwaltschaft Stuttgart ermittelte mehr als fünf Jahre und hat erst jetzt Anklage erhoben. Beschuldigt werden sechs ehemalige Mitarbeiter und Ex-Geschäftsführer des Waffenherstellers Heckler & Koch wegen illegaler Waffenlieferungen nach Mexiko. Sie sollen in den Jahren 2006 bis 2009 an 16 Lieferungen von...

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