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15.05.2017

10:56 Uhr

Wie Underberg den Familienbetrieb saniert

Schwieriger Spagat zwischen Tradition und Moderne

VonChristoph Kapalschinski, Volker Votsmeier

PremiumBei Underberg ist der Glanz vergangener Tage verblasst. Die Gegenwart sieht alles andere als prächtig aus beim Spirituosenhersteller. Um den Abwärtstrend zu stoppen, soll das Unternehmen nun neu geordnet werden.

Aus der Mode gekommen. dapd

Markante Underberg-Flaschen

Aus der Mode gekommen.

RheinbergBei Underbergs scheint die Welt noch in Ordnung zu sein. Das Stammhaus des Spirituosenherstellers in der Kleinstadt Rheinberg am Niederrhein strahlt den Glanz vergangener Zeiten aus, als erfolgreiche Unternehmer sich neoklassizistische Bauten mit Türmchen, Bibliothek und parkähnlichen Gärten bauten. Ölgemälde erzählen Familiengeschichten, vom Gründer Hubert Underberg 1846 über den Erfinder der markanten kleinen Fläschchen, Emil Underberg I, bis hin zum jetzigen Eigner Emil Underberg II.

Doch der Glanz vergangener Tage ist verblasst. Die Gegenwart sieht alles andere als prächtig aus bei Underberg. Ein Schuldenpaket von 80 Millionen Euro hochverzinster Anleihen drücken den Profit der Kerngesellschaft Semper Idem, der Umsatz...

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