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29.09.2016

17:35 Uhr

Neuer Opec-Generalsekretär Barkindo

Der unterschätzte Kandidat

VonWolfgang Drechsler, Hans-Peter Siebenhaar

PremiumDer neue Opec-Generalsekretär Mohammed Barkindo soll die Begrenzung der Öl-Fördermengen koordinieren – eine Mammutaufgabe. Im Vergleich zu seinem Vorgänger gilt er als schwach. Doch womöglich tut man ihm unrecht.

Sein ausgeglichenes Wesen könnte der Opec noch nützen. Reuters

Mohammed Barkindo

Sein ausgeglichenes Wesen könnte der Opec noch nützen.

Wien/KapstadtGleich zu Beginn seiner Amtszeit steht Mohammed Sanusi Barkindo, der neuer Generalsekretär der Opec, vor einer Mammutaufgabe. Am 30. November treffen sich die Öl- und Energieminister der 14 Mitgliedsländer des Ölkartells zu ihrer nächsten regulären Sitzung. Barkindo, der frühere Manager aus der nigerianischen Ölindustrie, soll den verbindlichen Beschluss zu einer Begrenzung der Öl-Fördermengen koordinieren.

Ob das Barkindo, der gern im schwarzen, bis oben zugeknöpften Anzug ohne Krawatte auftritt, schaffen kann, ist indes keineswegs ausgemacht. Denn der 57-Jährige gilt im Gegensatz zu seinem mächtigen libyschen Vorgänger Abdalla Salem El-Badri als eher schwach. „Der Einfluss des neuen Generalsekretärs wird allgemein als...

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