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15.03.2017

14:55 Uhr

Nicht nur bei Deutscher Bahn

Finanzer an die Macht

VonBert Fröndhoff

PremiumCFO Richard Lutz steigt zum Bahn-Chef auf. Eine Überraschung, aber auch ein Trend. Finanzvorstände sind für den Aufstieg zum CEO gut geeignet – aber nicht immer die beste Wahl für das, was ein Unternehmen braucht. Eine Analyse.

Der Finanzvorstand wird der Nachfolger des ehemaligen Bahnchefs Rüdiger Grube. dpa

Richard Lutz

Der Finanzvorstand wird der Nachfolger des ehemaligen Bahnchefs Rüdiger Grube.

Richard Lutz hatte niemand so recht auf dem Radar. Dass der bisher öffentlich kaum in Erscheinung getretene Bahn-Vorstand künftig den gesamten Konzern als Vorstandsvorsitzender führen soll, ist eine echte Überraschung. Ein Manager mit schallendem Namen, der im operativen Geschäft eines Verkehrsunternehmens schon manche Schlacht geschlagen hat – so lautete die Stellenanforderung, die nach dem Rücktritt von Bahn-Chef Rüdiger Grube für dessen Nachfolger in der Öffentlichkeit kursierte. Nun aber ist entschieden, dass der eher unscheinbare Finanzvorstand die Zukunft des Staatskonzerns in schweren Zeiten gestalten soll.

Wer die jüngere Geschichte der CEO-Wechsel in Deutschlands Großunternehmen kennt, für den kommt die Auswahl des...

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