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03.12.2016

11:51 Uhr

Ökonom Hans-Werner Sinn

„Die Arbeit wird nie ausgehen“

VonJens Münchrath

PremiumHans-Werner Sinn erwartet mehr Wohlstand durch die Digitalisierung – aber auch mehr Ungleichheit. Hier sei der Staat gefragt. Dass Computer Arbeit überflüssig machen, glaubt er nicht. Von manchen Jobs rät er trotzdem ab.

Hans-Werner Sinn Dominik Butzmann für Handelsblatt

„Die USA haben ihr Sozialsystem über Jahre vernachlässigt.“

Hans-Werner Sinn

DüsseldorfAls Hans-Werner Sinn am Morgen nach der US-Wahl aufwachte, traute er zunächst seinen Augen nicht: Die Amerikaner hatten tatsächlich Donald Trump zu ihrem Präsidenten gewählt. „Niemand hatte das erwartet“, sagt Sinn. Auch er nicht. Es war für den Ökonomen allerdings wie ein Déjà-vu-Erlebnis. Gut vier Monate zuvor, als die Briten sich in einem Referendum wider Erwarten für einen Ausstieg aus der Europäischen Union entschieden, hat dies kaum jemand vorhergesagt. Auch damals machte sich in den frühen Morgenstunden Ratlosigkeit breit. „Wir leben in unsicheren Zeiten“, so Sinn. Angst vor der Globalisierung, Angst vor der Digitalisierung, Angst vor dem Jobverlust –...

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