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22.08.2016

11:02 Uhr

Pensionslasten

Doppelter Schmerz für den Mittelstand

VonSiegfried Hofmann

PremiumWarum mittelständische Unternehmen bei der bilanziellen Bewertung von Pensionsverpflichtungen im Vergleich zu Großkonzernen das Nachsehen haben – und wie sie dieses Problem lösen könnten.

Der Mittelstand muss den Schmerz steigender Pensionslasten doppelt ertragen. dpa

Arbeiten im Alter

Der Mittelstand muss den Schmerz steigender Pensionslasten doppelt ertragen.

Was die bilanzielle Bewertung von Pensionspflichten angeht, gibt es zwei Welten: Während die internationalen Bilanzierungsstandards (IFRS) eine Kalkulation auf Basis der jeweils aktuellen Zinssätze für hochwertige Unternehmensanleihen fordert, sieht das deutsche Handelsrecht (HGB) vor, den Abzinsungsfaktor aus einem mehrjährigen Durchschnitt zu errechnen. Und dieser Zeitraum wurde Anfang des Jahres auf zehn Jahre verlängert, um die Unternehmen etwas zu entlasten. Die Veränderung des relevanten Zinssatzes verläuft daher für die Unternehmen, die nach HGB bilanzieren, deutlich flacher. Während die für IFRS relevanten Zinssätze im ersten Halbjahr um einen vollen Prozentpunkt auf 1,4 Prozent gesunken sind, hat sich der HGB-Zins nach Berechnungen von...

Kommentare (1)

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Herr Michael Zehe

22.08.2016, 11:54 Uhr

Ob die Berechnung von Pensionspflichten oder die Einbeziehung von Rentenzahlungen, Mieten, Pacht, Leasingraten, Konzessionen und Lizensen bei der Berechnung der Gewerbesteuer, der Staat bereichert sich seit Jahren an uns Mittelständlern ohne das hier wirklich die Verbandsvertreter aufschreien. Hier müßte endlich mal mit aller Konsequenz Druck aufgebaut werden, damit diese und eine Reihe weiterer Regelungen abgeschafft werden.

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