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02.06.2017

11:39 Uhr

Rhön-Klinikum

Patriarchen-Poker im Krankenhaus

VonMaike Telgheder

PremiumDrei Großaktionäre rangeln um den Krankenhausbetreiber Rhön-Klinikum. Einer davon, Gründer Eugen Münch, sorgt vor der Hauptversammlung kommende Woche für Verwunderung. Wer hält die Fäden in der Hand?

Der Standort wird ausgebaut. picture alliance / Bildagentur-o

Firmensitz von Rhön-Klinikum in Neustadt an der Saale

Der Standort wird ausgebaut.

FrankfurtEugen Münch, 71, ist immer für eine Überraschung gut. Vor vier Jahren sorgte der Gründer und Aufsichtsratschef des Krankenhausbetreibers Rhön-Klinikum für den Verkauf der meisten Kliniken an den Fresenius-Konzern. Anfang dieses Jahres ließ er seinen branchenfremden Kommunikationsberater Stefan Holzinger, 49, zum neuen Vorstandsvorsitzenden wählen. Auf der Hauptversammlung kommende Woche nun muss Münch den Aktionären einen aus dem normalen Rahmen fallenden Tagesordnungspunkt erklären.

Denn beim Thema Entlastung des Vorstands fehlt der Name Jens-Peter Neumann. Der 58-Jährige war bis Februar dieses Jahres Finanzvorstand von Rhön-Klinikum. Alle anderen, die im Jahr 2016 für den fränkischen Klinikbetreiber im Vorstand tätig waren, sind...

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