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23.05.2015

15:48 Uhr

Siemens-Chef Joe Kaeser

„Firmen sind Diener der Gesellschaft“

VonJoe Kaeser

PremiumEin Unternehmen, das keinen Wert für die Allgemeinheit erbringe, sollte nicht existieren, sagt Siemens-Chef Joe Kaeser. Aber nur wer nachhaltige Erträge erwirtschafte, könne grundsätzlich auch etwas geben.

Der Autor ist seit August 2013 Vorstandsvorsitzender von Siemens. Seitdem ist er damit beschäftigt, den Konzern umzubauen und auf die digitale Zukunft vorzubereiten. Zuvor war der gebürtige Niederbayer sieben Jahre lang Finanzvorstand des Unternehmens. Wolfgang Stahr/laif

Joe Kaeser

Der Autor ist seit August 2013 Vorstandsvorsitzender von Siemens. Seitdem ist er damit beschäftigt, den Konzern umzubauen und auf die digitale Zukunft vorzubereiten. Zuvor war der gebürtige Niederbayer sieben Jahre lang Finanzvorstand des Unternehmens.

Müssen Geschäftsmodelle heute der Gesellschaft zur Ratifizierung vorgelegt werden und nicht nur dem Aufsichtsrat, wie Gabor Steingart im Handelsblatt geschrieben hat? Und ist das eines der Hauptmerkmale der „stillen Revolution“ unserer Zeit?

Wir erleben rapiden Wandel: dezentrale Energieversorgung aus vorzugsweise erneuerbaren Energiequellen, autonomes Fahren, auf DNA-Analyse basierende personalisierte Medizin, Industrie 4.0. Es vollziehen sich Veränderungen von großer Tragweite: demografische Umbrüche bei wachsender Weltbevölkerung, Migrationsbewegungen, Technologie- und Datenwelten, die neue Möglichkeiten eröffnen und zugleich neue Risiken, Misstrauen, ja Angst hervorrufen oder die Verselbstständigung von Milizen, die das Gewaltmonopol von Staaten herausfordern.

Und mittendrin – Subjekt und Objekt zugleich – das Individuum...

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