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25.11.2015

12:37 Uhr

Siemens-Prozess in Griechenland

Von Pierer droht lebenslange Haftstrafe

VonGerd Höhler

PremiumMammutprozess in Athen. Mehrere frühere Siemens-Manager müssen sich wegen Schmiergeldzahlungen verantworten. Unter ihnen ist auch der frühere Konzernchef Heinrich von Pierer – ihm droht eine lebenslange Haftstrafe.

Dem früheren Siemens-Chef, hier im Jahr 2011, wird in Griechenland Bestechung vorgeworfen. Reuters

Heinrich von Pierer

Dem früheren Siemens-Chef, hier im Jahr 2011, wird in Griechenland Bestechung vorgeworfen.

AthenEs war einer der lukrativsten Aufträge, die Siemens in Griechenland je an Land gezogen hat. Jetzt wird daraus eines der größten Verfahren in der jüngeren Geschichte der griechischen Justiz. 76 Angeklagte müssen sich ab Freitag in Athen wegen angeblicher Schmiergeldzahlungen vor Gericht verantworten. Für die Angeklagten steht viel auf dem Spiel. Bestechung öffentlicher Amtsträger verjährt in Griechenland nicht und wird mit lebenslanger Haft geahndet.

1997 bekam Siemens den Auftrag der damals staatseigenen griechischen Fernmeldebehörde OTE zur Umstellung des analogen Telefonnetzes des Landes auf Digitaltechnik. Das Volumen des Auftrags betrug umgerechnet knapp 693 Millionen Euro. Schmiergelder von rund 68 Millionen...

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