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05.11.2015

06:00 Uhr

Hans-Gerd Höptner

Der Elf-Wochen-Vorstand

VonSönke Iwersen, Jürgen Flauger

PremiumEr blieb nicht lange, aber er hatte Humor. Vier Wochen nach dem Antritt von Hans-Gerd Höptner bei Teldafax verlor der Stromanbieter die Lizenz. Er behauptete, Teldafax ginge es eigentlich ganz gut. Dann ging er wieder.

Teldafax sei „sicher kein Schneeballsystem“, sagte Höptner in einem Interview in der „Welt am Sonntag“. Vier Wochen später trat er zurück. AP

Hans-Gerd Höptner

Teldafax sei „sicher kein Schneeballsystem“, sagte Höptner in einem Interview in der „Welt am Sonntag“. Vier Wochen später trat er zurück.

Es schien, als sei ein netter Onkel zu Besuch gekommen. Und bald, ganz bald wäre alles wieder in Ordnung, was gerade in Unordnung war. Freitag, der 11. März 2011, ein Konferenzraum im Interconti-Hotel an der Düsseldorfer Königsallee. Tags zuvor hatte Teldafax seinen Vorstandschef Klaus Bath rausgeschmissen. Nun wollte sich der neue Chef vorstellen. Doch der Mann, der vor die Journalisten trat, wirkte seltsam deplatziert. 69 Jahre alt, weiße Haare und ein Gemüt, als könne er nur durch Zureden das Ganze schon irgendwie wieder hinbekommen. Der Name des netten Onkels: Hans-Gerd Höptner.

Er begann seine Mission mit dem kleinen Einmaleins der...

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