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05.11.2015

06:00 Uhr

Klaus Dieter Matschke

Der Kriminaloberrat

VonSönke Iwersen, Jürgen Flauger

PremiumVielleicht wäre die Geschichte von Teldafax anders ausgegangen, hätte Klaus Dieter Matschke nicht 2010 einen verdeckten Hinweis erhalten. Was dann geschah, versetzte auch den ehemaligen BND-Mitarbeiter in Erstaunen.

Als die Staatsanwälte Klaus Dieter Matschke besuchten, bot er ihnen Kaffee an und sagte: „Gut, dass Sie hier sind.“ PR

Klaus Dieter Matschke

Als die Staatsanwälte Klaus Dieter Matschke besuchten, bot er ihnen Kaffee an und sagte: „Gut, dass Sie hier sind.“

Erst witterte er einen Auftrag, dann eine Straftat. Es war im Sommer 2010, als Klaus Dieter Matschke einen Umschlag ohne Absender in seinem Briefkasten fand. Sein Inhalt: brisante Unterlagen über eines der am schnellsten wachsenden Unternehmen auf dem deutschen Strommarkt. Teldafax.

Es war nicht das erste Mal, dass sich Matschke mit anonymen Informationen beschäftigte. 2010 war der damals 62-jährige Vizepräsident des Bundes Internationaler Detektive Inhaber der Sicherheitsberatung KDM, 40 Jahre zuvor arbeitete er erst als Militärpolizist, dann für den Bundesnachrichtendienst. Das Verarbeiten von Informationen, deren Herkunft im Nebel lag, gehörte für Matschke seit langer Zeit zu seinem Arbeitsalltag.

Die...

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