Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

20.02.2017

17:32 Uhr

Uber-Chef Travis Kalanick

PR-Gau für die Börsenhoffnung

VonBritta Weddeling

PremiumEigentlich will Travis Kalanick den Ruf seines Fahrdienstes Uber verbessern. Eine Ex-Mitarbeiterin ist durch Sexismus-Vorwürfe auf dem besten Wege, die Imagepflege vor dem erwarteten Börsengang ab absurdum zu führen.

Mit dem Imagewechsel Ubers wird es schwer, wenn der Fahrdienstleister dem angestrebten Image nicht entspricht. LUZphoto / fotogloria

Travis Kalanick

Mit dem Imagewechsel Ubers wird es schwer, wenn der Fahrdienstleister dem angestrebten Image nicht entspricht.

San FranciscoSie lieben sich, sie hassen sich – doch können sie kaum ohne einander. Seit Gründung von Fahrservice Uber unterhalten Chef Travis Kalanick und die Öffentlichkeit eine Art dysfunktionale Paarbeziehung. Der 40-jährige Unternehmer hat die Taxi-Industrie beschimpft, sich Verbote, Gerichtsverfahren und Demonstrationen eingehandelt. Lange hatte Kalanick nichts gegen den Ruf als Bad Boy: Kritik von Nutzern bügelte er auch persönlich ab, oft mit wütenden Tweets.

Inzwischen jedoch setzt der Uber-Chef auf Imagepflege. Die Branche spekuliert auf den baldigen Börsengang des inzwischen mit fast 70 Milliarden Dollar bewerteten Start-ups. Umso schlimmer, dass sich die Firma nun gegen Sexismus-Vorwürfe wehren muss....

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×