Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

01.08.2016

18:13 Uhr

Uber in China

Das Ende des Alleingangs

VonLukas Bay

PremiumUber gibt sich im hart umkämpften chinesischen Markt geschlagen und überlässt sein China-Geschäft dem Konkurrenten Didi Chuxing. Damit ist die Strategie der Stärke gescheitert. Ein Kommentar.

In China hat Uber das Rennen gegen Konkurrent Didi Chuxing vorzeitig aufgegeben. AFP; Files; Francois Guillot

Uber-Station in Peking

In China hat Uber das Rennen gegen Konkurrent Didi Chuxing vorzeitig aufgegeben.

Großspurigkeit gehörte lange zum Markenkern von Uber. Wo immer die amerikanische Mobilitätsplattform auftrat, verließ man sich stets auf die eigene – finanzielle – Stärke und die damit verbundene Macht, sich Marktanteile zu kaufen. Doch diese Strategie scheint zu Ende. In Deutschland scheitert Uber an den Gesetzen, in China an der beinharten Konkurrenz.

Auf dem wichtigsten Mobilitätsmarkt der Welt tobt seit Jahren ein Preiskampf. Eine Milliarde Dollar pro Jahr sollen die Amerikaner in China verloren haben. Dass Uber sein defizitäres China-Geschäft nun weitgehend in die Hände des chinesischen Konkurrenten Didi Chuxing legt, wirkt auf den ersten Blick konsequent. Doch es ist...

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×