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30.12.2015

12:27 Uhr

UBS-Whistleblower Brad Birkenfeld

Der lange Kampf des Informanten

VonAstrid Dörner

PremiumBrad Birkenfeld legte die Steuertricks der UBS offen, wanderte ins Gefängnis und bekam am Ende eine Rekordbelohnung. Doch der Ex-Privatbanker fühlt sich von der US-Justiz verraten – und plant nun ein Enthüllungsbuch.

Portrait Bradley Birkenfeld, ehemliger UBS Whistleblower © 2015 Thomas Dashuber / Agentur Focus.

Brad Birkenfeld

Der Multimillionär fühlt sich verraten - und holt jetzt zum Gegenschlag aus.

Quelle: Thomas Dashuber für Handelsblatt

MünchenBrad Birkenfeld redet sich schnell in Rage. „Das amerikanische Justizministerium ist armselig. Wenn Korruption eine olympische Disziplin wäre, dann würde das Ministerium Gold, Silber und Bronze gewinnen. Kein Witz!“

Worte, die zeigen, wie groß die Verbitterung des Whistleblowers offenbar noch immer ist. Die Vergangenheit hat den Mann, der das Schweizer Bankgeheimnis schwer beschädigte und einen gigantischen Steuerbetrug aufdeckte, noch immer fest im Griff. Nach einer Achterbahnfahrt, die ihn zuerst ins Gefängnis führte und dann zum Multimillionär machte, will Birkenfeld jetzt zum Gegenschlag ausholen gegen alle, von denen er sich verraten fühlt. Und er will andere Whistleblower schützen, damit ihnen...

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