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27.01.2016

12:40 Uhr

Umbau ohne klare Linie

Warum sich der Bund mit der Bahn so schwer tut

VonDaniel Delhaes, Dieter Fockenbrock

PremiumQuo vadis Deutsche Bahn? Chef Rüdiger Grube will den Konzern schnellstmöglich umbauen, doch er wird von der Politik ausgebremst. Der Staat als Eigentümer verfolgt keine klare Linie mehr – das kann teuer werden.

„Lange – zu lange – hat sich bei der Bahn nichts geändert.“ Bloomberg

ICE-Lokführerstand

„Lange – zu lange – hat sich bei der Bahn nichts geändert.“

BerlinBahn-Chef Rüdiger Grube kämpft um seinen Plan, die Konzerntöchter Arriva und Schenker an die Börse zu bringen. Die Auslandsholding und das Logistikunternehmen sollen Milliarden einspielen. Geld, das Grube dringend für seinen Konzernumbau braucht.

Doch das Projekt stößt auf Skepsis. Politiker und die beteiligten Ministerien bremsen. Der Aufsichtsrat der Bahn vertagte das Thema von Anfang Februar auf unbekannten Termin. Dabei macht Grube genau das, was die Politik jahrelang wollte: Er konzentriert die Bahn auf das Kerngeschäft, den Personen- und Güterverkehr in Deutschland. Dazu zählen Arriva und Schenker nicht.

Lange war die Marschrichtung eindeutig: Vor allem Güterverkehr sollte auf die Bahn...

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