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03.08.2016

06:03 Uhr

Unister-Insolvenz

Google hilft bei der Rettung

VonChristoph Schlautmann

PremiumErfolg für den Unister-Insolvenzverwalter: Der Internetriese Google kommt den Leipzigern weit entgegen und sichert damit vorerst das Überleben der Reiseportale „Ab-in-den-Urlaub“ und „Fluege.de“. Dennoch drängt die Zeit.

Am 18. Juli hatten die Gesellschafter beim Amtsgericht Insolvenzantrag gestellt. dpa

Unister-Schild am Firmensitz in Leipzig

Am 18. Juli hatten die Gesellschafter beim Amtsgericht Insolvenzantrag gestellt.

DüsseldorfWie das Handelsblatt von Rechtsanwalt Lucas Flöther erfuhr, der seit 16 Tagen deren insolvente Holding Unister führt, kommt die US-Suchmaschine den Leipzigern weit entgegen. „Mit Google konnten wir eine Einigung erzielen“, sagte er. „Die Unister-Portale sind dort jetzt wieder gelistet.“ Entsprechend erfreulich ist das Ergebnis. „Der Geschäftsbetrieb hat sich deutlich stabilisiert“, sagte Flöther, „inzwischen gehen die Buchungszahlen sogar wieder nach oben.“

„Ab-in-den-Urlaub“, „Fluege.de“ und rund 40 weitere Unister-Töchter hatten mit teuren Vereinbarungen dafür gesorgt, dass Google die Portale bei Suchbegriffen wie „Urlaub“ oder „Mallorca“ stets weit oben aufführte. Weil dem Vernehmen nach aber erhebliche Forderungen offen blieben – die...

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