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26.07.2016

16:39 Uhr

Unister-Insolvenz

Woher kamen die Millionen für den mysteriösen Venedig-Deal?

VonMassimo Bognanni

PremiumUnister-Chef Wagner flog nach Venedig, um seine Firma mit einem dubiosen Kredit zu retten. Die Anzahlung hatte er wohl beiseitegeschafft. Nun rückt eine Tochter in den Fokus, die auch die Gläubiger interessieren dürfte.

Der Touristenmagnet wurde zum Tatort des Wirtschaftskrimis um Unister. AFP; Files; Francois Guillot

Kanal in Venedig

Der Touristenmagnet wurde zum Tatort des Wirtschaftskrimis um Unister.

DüsseldorfDie letzten Wochen im Leben des Gründers und Geschäftsführers von Unister glichen einem Kampf. Thomas Wagner, der Mitte Juli im Alter von 38 Jahren bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kam, stemmte sich bis zuletzt gegen den Untergang seines Lebenswerkes. Mit Onlinereiseportalen wie fluege.de und ab-in-den-urlaub.de hatte Wagner von Leipzig aus ein Imperium errichtet. In diesem Sommer stand es vor dem Abgrund.

Angesichts des Terrors auf der Welt brach das Reisegeschäft ein. Zudem wurde ein zweistelliger Millionenkredit bei der Versicherung Hanse-Merkur fällig. Und auch Google und Co. forderten für die umfangreiche Bewerbung der Reiseportale ihren Sold. Schließlich drängelte das Finanzamt....

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