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19.01.2017

13:06 Uhr

Unternehmensaufsicht

Die neue Japan AG

VonMartin Kölling

PremiumBilanzskandale, Selbstmorde, Strafzahlungen – etliche Skandale erschüttern Japans Wirtschaft. Doch Investoren werten die negativen Schlagzeilen positiv – als Beleg einer besseren Corporate Governance.

Finanzaufsicht, Börse und Aktionäre schauen den Unternehmen genauer auf die Finger. Moment Open/Getty Images

Tokio bei Nacht

Finanzaufsicht, Börse und Aktionäre schauen den Unternehmen genauer auf die Finger.

TokioEine Reihe von Skandalen in Japan weckt alte Zweifel, ob die Manager ihre Firmen im Griff haben. Allen voran schockierte Toshiba die Anleger mit einer Wertberichtigung in der Atomkraftwerkssparte. Mehrere Milliarden Euro könnten es werden, nicht einmal die Firmenführung weiß es genau. Die Aktien des bereits von einem Bilanzskandal erschütterten Traditionskonzerns rauschten innerhalb von drei Tagen mehr als 40 Prozent in den Keller. Denn die Aktionäre hatten Angst, dass die Abschreibung Toshibas Eigenkapital auslöschen könnte. Laut Medienberichten könnte sich der Konzern nun das dringend benötigte Geld besorgen, indem er seine profitable Chipsparte ausgliedert und zum Teil verkauft. 20 bis...

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