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15.08.2016

16:08 Uhr

Urlaubsbuchungen

Ein Gesetz als Preistreiber

VonChristoph Schlautmann

PremiumDie Neufassung des Reiserechts halt auch eine unschöne Überraschung für Verbraucher bereit. Sollte das von Justizminister Maas geplante Gesetz umgesetzt werden, müssen sie mit kurzfristigen Preiserhöhungen rechnen.

Reiseveranstalter dürfen die Preise erhöhen – bislang aber spätestens drei Monate vor Antritt. AFP; Files; Francois Guillot

Urlauber am Strand von Palma

Reiseveranstalter dürfen die Preise erhöhen – bislang aber spätestens drei Monate vor Antritt.

DüsseldorfNicht nur die rund 10.000 deutschen Reisebüros setzt Justizminister Heiko Maas mit der Neufassung des Reiserechts unter Druck. Auch für Verbraucher hält der SPD-Politiker unschöne Überraschungen bereit.

Sie müssen, falls es zu den geplanten Gesetzen kommt, mit spontanen Preiserhöhungen rechnen. Veranstalter wie Tui oder Alltours sollen nach dem Willen seines Ministeriums die Möglichkeit erhalten, noch 20 Tage vor Urlaubsbeginn einen Preisaufschlag zu verlangen – von bis zu acht Prozent. Der Reiseveranstalter muss dazu lediglich höhere Kerosinkosten, steigende Wechselkurse oder andere Widrigkeiten geltend machen. Lehnt der Kunde den Aufschlag ab, steht er womöglich mit gepackten Koffern ohne Urlaubsziel da. Für...

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