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07.03.2016

20:21 Uhr

VW, Deutsche Bank, Thyssen-Krupp, Siemens

Pflichtverletzung kann für Manager sehr teuer werden

VonDieter Fockenbrock, Axel Höpner

PremiumSchadensersatzklagen gegen Vorstände gibt es immer häufiger. In den meisten Fällen sind Ex-Vorstände betroffen. Der VW-Aufsichtsratsvorsitzende Hans Dieter Pötsch dürfte in diesem Zusammenhang für ein Novum sorgen.

Schadensersatzklagen gegen Vorstände, meist gegen Ex-Vorstände, gibt es immer häufiger. dpa

Volkswagen

Schadensersatzklagen gegen Vorstände, meist gegen Ex-Vorstände, gibt es immer häufiger.

Düsseldorf/MünchenHans Dieter Pötsch dürfte Rechtsgeschichte schreiben. Er wäre der erste Aufsichtsratsvorsitzende, der ehemalige Mitvorstände oder gar sich selbst auf Schadensersatz im Namen des Unternehmens verklagen würde. Dabei muss der heutige VW-Aufsichtsratsvorsitzende nicht einmal aktiv als Vorstand an irgendwelchen Regelverstößen beteiligt gewesen sein. Laut Aktiengesetz reicht schon fahrlässige Mitverursachung einer Pflichtverletzung durch den VW-Vorstand im Zusammenhang mit der Abgasaffäre.

Schadensersatzklagen gegen Vorstände, meist gegen Ex-Vorstände, gibt es immer häufiger. Ziel ist es, Klagen von Aktionären vorzubeugen. Juristischer Knackpunkt sind mögliche Pflichtverletzungen der Manager, die zu einem Schaden für das Unternehmen geführt haben. Im Falle VW steht das außer...

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