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18.01.2001

17:05 Uhr

Nach dem Erdbeben

25 000 Menschen harren noch in Notlagern aus

Auch fünf Tage nach dem Erdbeben in E Salvador leben noch mehr als 25.000 Menschen in Notunterkünften. Nach UN-Angaben sind rund 46 000 Häuser in der Erdbebenregion El Salvadors zerstört.

dpa GENF. Mehr als 25 000 Menschen leben fünf Tage nach dem verheerenden Erdbeben in El Salvador in Notunterkünften. Insgesamt 75 solcher Unterkünfte stehen nach Angaben des Genfer UN - Koordinierungsbüros für humanitäre Angelegenheiten (OCHA) zur Verfügung. "Viele sind wegen der zahlreichen Nachbeben nicht bereit, wieder in ihre Häuser zu gehen", erläuterte OCHA-Sprecher Donato Kiniger-Passagli am Donnerstag in Genf. Die meisten Menschen haben außerdem ihr Dach über dem Kopf verloren.

Nach UN-Angaben sind rund 46 000 Häuser in der Erdbebenregion El Salvadors zerstört. Bislang war von 25 000 zerstörten Häuser ausgegangen worden. Im benachbarten Guatemala seien rund 30 Häuser bei dem Erdbeben am Samstag eingestürzt.

Die Weltgesundheitsorganisation WHO warnte in Genf vor der Ausweitung von Magen- und Darmkrankheiten und einer besonders gefährlichen Art des Dengue-Fiebers, des so genannten Dengue-Schock- Syndroms (DHF), in der Erdbebenregion. Bereits vor dem Erdbeben habe es knapp 3 000 Dengue-Fieber- und DHF-Fälle in El Salvador gegeben, teilte die WHO am Donnerstag mit.

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