Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

11.01.2001

09:45 Uhr

dpa SEOUL. Auch nach der Wahl des Republikaners George W. Bush zum neuen US-Präsidenten baut Südkoreas Staatschef Kim Dae Jung auf die Fortsetzung des gemeinsamen Annäherungskurses an Nordkorea. "Ich denke, die neue Bush-Regierung unterstützt prinzipiell unsere Sonnenschein-Politik", sagte Kim am Donnerstag auf einer Neujahrs- Pressekonferenz in Seoul. Er hoffe, Bush so bald wie möglich zu Gesprächen über die gemeinsame Politik zum kommunistischen Norden der koreanischen Halbinsel zu treffen.

Für die Zukunft versprach Kim die Fortsetzung der bisherigen engen Zusammenarbeit zwischen Südkorea, den USA und Japan. Die Kooperation der drei Bündnispartner sei für den Erfolg der Annäherungspolitik notwendig, sagte der südkoreanische Präsident und Friedensnobelpreisträger des vergangenen Jahres.

Nach der Wahl von Bush erwarteten Experten in den USA und Südkorea, dass Washington eine härtere Gangart im Verhältnis zu Pjöngjang einschlagen könnte. Kim sieht dagegen nach eigenen Worten keine größeren Veränderungen zur bisherigen Nordkorea-Politik der USA voraus. Ähnlich wie sein scheidender Vorgänger Bill Clinton wisse dabei auch Bush, dass Südkorea die zentrale Rolle bei der Schaffung eines dauerhaften Friedens auf der geteilten Halbinsel zukomme.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×